Stellenangebot des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz e. V.

Mitteilung der Verwaltungsgeschäftstelle des OLG Schleswig:

Das deutsch-französische Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V. setzt sich seit 1993 für die Rechte der Verbraucher in Europa ein. Unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins befinden sich die Europäischen Verbraucherzentren Deutschland und Frankreich, die Verbraucher über ihre Rechte in der EU informieren und sie bei Streitigkeiten mit einem Händler im EU-Ausland unterstützen. Die beiden Zentren sind Mitglieder des von der EU-Kommission gegründeten Netzwerks der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net), die es in jedem Mitgliedstaat sowie in Island, Norwegen und dem Vereinigten Königreich gibt.

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt, eine/n

Jurist (m,w,d)

in Vollzeit

(zunächst befristet bis zum 31.12.2020)

Zu Ihren Aufgaben und Verantwortlichkeiten gehören:

  • Bearbeitung von Fällen und Informationsanfragen im Rahmen des Netzwerks der Europäischen Verbraucherzentren (thematischer Schwerpunkt: wirtschaftlicher Verbraucherschutz, zum Beispiel E-Commerce, Finanzdienstleistungen, Tourismus etc.)
  • Mitarbeit an besonderen Projekten, zum Beispiel redaktionelle und konzeptionelle Entwicklung von webbasierten Verbraucherinformationen wie zum Beispiel (Web-)Apps
  • Aufbereitung von Verbraucherinformationen für das Internet, in Broschüren, Studien und Pressemitteilungen (redaktionelle Arbeiten)

Sie bringen folgende berufliche Qualifikationen, Kenntnisse und Erfahrungen mit:

  • Erfolgreich abgeschlossenes Universitätsstudium (mindestens 1. Staatsexamen, Diplom-, Master- oder gleichwertiger Abschluss) der Rechtswissenschaften
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Französischkenntnisse von Vorteil
  • Interesse an redaktioneller Arbeit und am Verbraucherrecht
  • EDV-Kenntnisse (sicheres Beherrschen von MS Office)

Was Sie mitbringen:

  • Begeisterung für Europa, und die Lust, etwas zu bewegen
  • Gutes Kommunikationsvermögen, Flexibilität und Eigeninitiative
  • sehr gute konzeptionelle und analytische Fähigkeiten, Entscheidungsfähigkeit und eine ausgeprägte Ziel- und Umsetzungsorientierung

Wir bieten:

Sie wollen in einem engagierten, internationalen Team arbeiten, dass sich auf Sie freut? Dann sind Sie bei uns richtig! Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Arbeitsplatz mit flachen Hierarchien, der Möglichkeit der Selbstgestaltung sowie gelebter Teamarbeit und ein angenehmes Arbeitsumfeld in unmittelbarer Nähe zu Straßburg.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen bevorzugt per E-Mail an: bewerbung@cec-zev.eu

Oder per Post: Anne Baltzer, Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V., Bahnhofsplatz 3, 77694 Kehl

Revisions AG im Juni für die Landgerichtsbezirke Lübeck und Itzehoe!

Präsents-AG mit Anmeldung!

Mitteilung des Landgericht Lübeck:

Revisions-Arbeitsgemeinschaft

In Kooperation der Landgerichtsbezirke Lübeck und Itzehoe wird für die Referendarinnen und Referendare eine freiwillige Revisions-AG zur Vorbereitung auf entsprechende Strafrechtsklausuren in der zweiten Staatsprüfung für Juristen angeboten. Die Arbeitsgemeinschaften richten sich in erster Linie an die Referendarinnen und Referendare der Anwaltsstation, also am Beginn des zweiten Jahres der Ausbildung.

Die Arbeitsgemeinschaften werden drei Mal im Jahr (in der Regel im Februar, Juni und Oktober) angeboten und finden in der Regel an Freitagnachmittagen statt.

Sie werden geleitet durch den Vorsitzenden Richter am Landgericht Kai Schröder und Rechtsanwalt Frank Eckhard Brand.

Termine im Juni 2020

Freitag, 5. Juni 2020, 14.00 – 17.00 Uhr Leiter: RA Brand
(Stoffvermittlung)

Freitag, 12. Juni 2020, 14.00 – 17.00 Uhr Leiter: RA Brand
(Stoffvermittlung)

Freitag, 19. Juni 2020, 14.00 – 17.00 Uhr Leiter: VorsRiLG Schröder
(Klausurbesprechung)

Freitag, 26. Juni 2020, 14.00 – 17.00 Uhr Leiter: VorsRiLG Schröder
(Klausurbesprechung)

Die AG findet in der Gollan-Werft, Raum Kettenlager, 23554 Lübeck, Einsiedelstraße 6, statt.

Anmeldung telefonisch oder schriftlich über die Referendarabteilung, Frau Weiß, des Landgerichts Lübeck! Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Plätze begrenzt!

Der Raum befindet sich am Ende des Geländes. Er ist über eine Außentreppe zu erreichen. Wenn man die Gollanwerft erreicht hat, muss man zunächst einige Meter nach rechts fahren, dann beginnt der Bereich des Verwaltungsgebäudes, linke Hand. Direkt zum AG-Raum muss man (ohne vorher nach links zur Verwaltung abgebogen zu sein) geradeaus bis zu einem Bereich zum Parken fahren. Linker Hand befindet sich die Außentreppe, die zum Raum führt.

Die nächste Revisions-AG wird mutmaßlich im Oktober 2020 stattfinden.

Referendarratswahl: Ergebnis

ERGEBNIS der Wahlen zum Referendarrat 2020/2021

bei der Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts

Der Wahlvorstand gibt das offizielle Ergebnis der Referendarratswahlen 2020/2021 bekannt:

abgegebene Stimmzettel: 120 (ca. 22 % der Wahlberechtigten)

hiervon ungültig: 11 (ca. 9 % der abgegebenen Stimmzettel)

Zusammensetzung des Referendarrates 2020/2021:

Frauen // Stimmen Männer // Stimmen

Ordentliche Mitglieder:

Milena Duggen // 72

Evelina Hopf // 68

Jasmin Petersen // 59

Nele Schneider // 58

Timm Wüstenberg // 92

Mark Beyer // 83

Fabian Radziwill // 68

Ersatzmitglieder:

Gesa Modersohn // 46

Jalda Siamak // 34

Kiel, den 11.5.2020

Hinweis: Nach § 10 Abs. 2 MBG-SH (Gesetz über die Mitbestimmung der Personalräte vom 11. Dezember 1990, GVOBl. 1990, 577, zuletzt geändert durch Art. 16 LVO v. 16.01.2019, GVOBl. S.

30) sind Frauen und Männer bei der Bildung des Personalrates entsprechend ihrem Anteil an den wahlberechtigten Beschäftigten zu berücksichtigen. Danach ist der Referendarrat im Verhältnis von 4 Frauen zu 3 Männern zu besetzen.

Nach dieser Vorgabe waren zunächst die ordentlichen Mitglieder in der Weise festzulegen, dass die 4

Frauen und 3 Männer mit den meisten Stimmen gewählt wurden. Die übrigen 2 Kandidatinnen waren als Ersatzmitglieder zu benennen.

gez. Der Wahlvorstand

Virtuelle Station: Handelskammer New York

Rechtsreferendariat bei der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer (German American Chamber of Commerce, Inc.) in New York 

Virtuelles Rechtsreferendariat – New York City trotz Coronakrise! 

Fachbereich Legal 

Ort New York City/Deutschland 

Sie sind Rechtsreferendar/in und wollen internationale Erfahrungen sammeln? Sie zeichnen sich durch eine selbstständige Arbeitsweise, Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Zielorientierung und Kommunikationsstärke aus? 

An unserem Standort in New York bieten wir ab sofort für die Dauer von drei bis vier Monaten die Möglichkeit an, eine Station des Referendariats virtuell von Deutschland aus in unserer Rechtsabteilung zu absolvieren. 

Über uns Die AHK USA – New York ist eine von drei Deutsch-Amerikanischen Auslandshandelskammern in den USA. Seit über 70 Jahren fördert die AHK USA – New York Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den USA. Unsere Rechtsabteilung bietet Unternehmen vielfältige Unterstützung bei der Abwicklung von Geschäften zwischen Deutschland und den USA an. 

Stellenbeschreibung 

Wir bieten eine vielfältige und internationale Tätigkeit in einem juristisch und wirtschaftlich spannenden Bereich. Dabei erhalten Sie Einblicke in das deutsche und US-amerikanische Wirtschaftsrecht und arbeiten an der Beantwortung allgemeiner Rechtsanfragen u. a. aus folgenden Bereichen mit: Allgemeines Zivilrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Steuer-, Zoll-, Arbeits- und Aufenthaltsrecht sowie Produkthaftungsrecht. Des Weiteren unterstützen Sie den Inkasso-Service der AHK USA – New York. 

Aufgrund der inhaltlichen Themen sind verhandlungssichere Englischkenntnisse erforderlich, die Sie idealerweise durch einen Auslandsaufenthalt und / oder LL.M. im englischsprachigen Ausland erworben haben. 

Die AHK USA – New York bietet Ihnen flexible Arbeitszeiten und viel Raum für Eigeninitiative, die Mitarbeit in einem dynamischen Team und ein modernes Arbeitsumfeld. 

Anforderungen 

  • • Fließende Deutsch- und Englischkenntnisse 
  • • Begonnenes Rechtsreferendariat 
  • • selbstständige Arbeitsweise 
  • • Leistungsbereitschaft 
  • • Zielorientierung 
  • • Kommunikationsstärke 
  • • Computerkenntnisse (Microsoft Outlook, Word, Excel, Power Point) 

Starttermin ab sofort, auch kurzfristige Bewerbungen werden begrüßt 

Dauer drei bis vier Monate 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf den Erhalt Ihrer Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) in Englisch oder Deutsch mit Betreff „Ihr Name –Referendariat Legal“ per E-Mail an die Leiterin unserer Rechtsabteilung Frau Susanne Gellert (legalservices@gaccny.com). 

Kontakt Susanne Gellert, LL.M. Vice President 
Rechtsanwältin | Attorney at Law 

German American Chamber of Commerce, Inc. 80 Pine Street, 24th Floor | New York, NY 10005 Phone: +1 (212) 974-8846 | Fax: +1 (212) 974-8867 E-Mail: legalservices@gaccny.com URL: www.gaccny.com | www.ahk-usa.com | www.ahk.de 

Speyer Veranstaltungen offen für alle Referendare: “Psychologie für Juristen”

Liebe Rechtsreferendarinnen und -referendare,

möglicherweise haben Sie schon erfahren, dass die Universität Speyer dieses Semester allen Referendaren unabhängig von einer Entsendung zum Ergänzungsstudium ermöglicht, an den hauseigenen Veranstaltungen teilzunehmen. Sie können sich einfach auf der E-Learningplattform OpenOLAT registrieren und verfügbare Kurse kostenfrei belegen.

Ich bin Lehrbeauftragte in Speyer für die diesmal vollständig online abgehaltene Veranstaltung „Psychologie für Juristen“ (Kursnummer K 603), an der auch Sie teilnehmen können!

Es gibt keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Nach dem Log-in in OpenOLAT führt dieser Link direkt zum Kurs:

https://olat.vcrp.de/url/RepositoryEntry/2608825197

Die Veranstaltung ist in einem asynchronen Format von thematisch fokussierten Lehrvideos gehalten, das Ihnen zugleich Gelegenheiten bietet, die vorgestellten psychologischen Phänomene an sich selbst auszutesten. Ihre Fragen können Sie jederzeit online stellen.

Die Veranstaltungsinhalte sind aus genau dem Bereich der Psychologie zusammengestellt, die für Sie als Juristen berufsrelevant sind. Sie brauchen keine Vorkenntnisse; der Kurs vermittelt Ihnen rechtsgebietsübergreifend gültiges Wissen und lohnt sich zu jedem Zeitpunkt in der juristischen Ausbildung.

Irren ist menschlich, aber vor Gericht, in der Rechtspflege und der Verwaltung ist gut gemeint nicht gut genug. Um den Anspruch an gute juristische Praxis zu erfüllen, ist es essentiell, unterscheiden zu können zwischen subjektiven Alltagstheorien darüber, „wie der Mensch an sich so ist”, und welche belastbaren empirischen Erkenntnisse die moderne Psychologie dazu aufzeigt. Dadurch lernen Sie Ihre Kollegen, Mandanten und letztlich sich selbst besser zu verstehen.

Dieser Kurs führt Sie ein in die experimentalpsychologische Forschung und deren Erkenntnisse, die Ihnen ermöglichen, Ihr juristisches Handwerkszeug effektiv praktisch einzusetzen. Sie lernen grundlegend die Funktionsweise und Fehlbarkeit der menschlichen Wahrnehmung und des Gedächtnisses kennen und setzen sie in Bezug zur Beweiswürdigung und dem Vernehmungsziel der auf ihre Wahrheit überprüfbaren Zeugenaussage.

Weiterhin begegnen Sie zahlreichen kognitiven Urteilsverzerrungen, -heuristiken und -fehlern, die Sie zu gravierenden Fehleinschätzungen verleiten können und sich nicht schlicht durch Berufserfahrung abschütteln lassen. Zur Sprache kommen auch effektive Verhandlungstechniken und Abwehr manipulativer Manöver sowie Phänomene der Sozialpsychologie, die vermeintlich außergewöhnliches Verhalten auf Basis langjähriger empirischer Forschung nachvollziehbar machen und Sie in die Lage versetzen, adäquat darauf einzugehen.

Wenn Sie Lust haben, mitzumachen, freue ich mich auf Sie in der Speyerer Online-Vorlesung „Psychologie für Juristen“ (K 603)! Das gesamte Speyerer Vorlesungsverzeichnis finden Sie übrigens hier:

https://www.uni-speyer.de/studium/im-semester/vorlesungsverzeichnis

Herzliche Grüße

Dipl.-Psych. Alica Mohnert, Mag. iur., LL.M. (CUPL)

alica-mohnert.de

Kommentare für den Juli Termin

Werte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

für alle Referendarinnen und Referendare, die am Klausurentermin Juni 2020 teilnehmen werden, gilt die beigefügte Konkretisierung der Hilfsmittelverfügung, die zwei Vorauflagen der jeweiligen Kommentare zulässt.

Wir hoffen, so zur Entspannung der Situation aufgrund der geringen Verfügbarkeit von sog. „Examenskoffern“, die durch die Zusammenlegung von zwei Klausurenterminen entstanden ist, beitragen zu können.

https://justiz.hamburg.de/contentblob/13889470/056fa91908dbc8be4d7bf7d55fd1e15c/data/kommentare-fuer-die-klausuren-im-juni-2020.pdf

Mit freundlichen Grüßen

Michael Labe

Dr. Michael Labe
Geschäftsführer der Prüfungsämter
und Richter am Oberlandesgericht

Keine Stationen beim Auswärtigen Amt bis Ende 2020

Auswärtiges Amt
Gz.: 1-Ak-7-121.04/1

Betr.: Aussetzen des Referendarprogramms an den Auslandsvertretungen für den Zeitraum von Juli 2020 bis Dezember 2020 einschließlich

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der anhaltenden Ausbreitung von SARS-CoV-2 bestehen derzeit weltweit Einreisebeschränkungen, sind Quarantänemaßnahmen für Ausländer eingeführt und viele Gesundheitssysteme überlastet. Weltweit haben alle Länder teils die persönliche Freiheit einschränkende Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus ergriffen. Es ist nicht vorhersehbar, wie sich die Lage in den nächsten Monaten entwickeln und welche Folgen die Krise selbst im Falle eines noch relativ glimpflichen Verlaufs nach sich ziehen wird. 

Die Auslandsvertretungen des Auswärtigen Amts, die ebenfalls diesen Bedingungen unterliegen und nur eingeschränkt arbeiten können, sind bis auf Weiteres nicht in der Lage, die Rahmenbedingungen für die Ableistung einer Ausbildungsstation im Juristischen Vorbereitungsdienst zu gewährleisten. Auch für Sie hat die Gesundheit für das Personal und selbstverständlich auch für Referendarinnen und Referendare absolute Priorität.

Unter diesen Umständen hat das Auswärtige Amt entschieden, bis einschließlich Dezember 2020 grundsätzlich keine Stationen im Ausland anzubieten.

Diese Entscheidung dient vor allem dem Schutz unserer Hospitierenden. Es ist derzeit noch nicht absehbar, ob die Einreise in das Einsatzland und eine Rückreise nach Deutschland möglich wären. Auch ist die Gefahr für die Gesundheit an den Ausbildungsorten im Ausland nicht einschätzbar. Viele Länder haben die persönliche Freiheit einschränkende Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus ergriffen, von denen auch Referendarinnen und Referendare betroffen wären. Wir bedauern diese Entwicklung, müssen aber auch die im Interesse des Gesundheitsschutzes in den jeweiligen Ländern getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen respektieren.

Selbstverständlich wird das Auswärtige Amt die Lage in Zusammenarbeit mit den Auslandsvertretungen genau beobachten und die weitere Programmplanung daran ausrichten.

Abhängig von der Entwicklung in den einzelnen Ländern und in enger Abstimmung mit den Auslandsvertretungen wird das Auswärtige Amt, so hoffen wir, ab Januar 2021 wieder Auslandsstationen anbieten können.

Nicht nur die Auslandsvertretungen, sondern insbesondere die Zentrale des Auswärtigen Amts arbeiten auf noch nicht absehbare Zeit im Krisenmodus. Dennoch gehen wir derzeit davon aus, dass die Rahmenbedingungen für eine Referendarstation im Inland ab Juli 2020 wieder gegeben sein werden. Dies steht allerdings unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung.

Das Auswärtige Amt hat alle betroffenen Bewerberinnen und Bewerber über diese Entscheidung informiert und bestehende Zusagen für Auslandsstationen aufgehoben. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie diese Information ebenfalls an die Stammdienststellen Ihres Landes weiterleiten.

Für Fragen stehen wir jederzeit gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Fuchs

Nachwuchswerbung /Referendarprogramm
Kurstraße 36
10117 Berlin
T: 030-5000-6129
1-ak-70@diplo.de
www.auswaertiges-amt.de

Arbeitsgemeinschaften LG Lübeck

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie einige von Ihnen bereits erfahren haben, ist es nach den Vorgaben des OLG, das letztlich einen Erlass des Ministeriums umsetzt, nunmehr wieder möglich, den Präsenzbetrieb bei Arbeitsgemeinschaften wiederaufzunehmen, dies selbstverständlich unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften und Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsabstände. Wie dies bei den einzelnen Arbeitsgemeinschaften ausgestaltet wird, ob durch Präsenzveranstaltungen, Videokonferenzen oder ähnliches, bleibt den AG-Leitern überlassen. Diese werden, sobald eine Änderung zur laufenden Vorgehensweise ansteht, auf Sie zukommen. Momentan besteht bei Präsenzveranstaltungen allerdings lediglich die Möglichkeit eines Schichtbetriebs, sofern die Teilnehmerzahl von 8 überschritten wird, weil sonst die erforderlichen Mindestabstände in den derzeit zur Verfügung stehenden Räumen nicht eingehalten werden können. Das LG ist jedoch auf der Suche nach einem externen größeren Raum. Ob und wann das gelingen wird, ist noch unklar.

Sollten Sie für sich selbst eine Teilnahme an etwaig angebotenen Präsenzkursen aus gesundheitlichen Gründen nicht für angebracht halten, zeigen Sie mir dies an, damit ich Sie von der Präsenzpflicht befreien kann. Ein ersatzweiser Online-Unterricht wird in diesem Fall jedoch nicht angeboten.

All dies gilt zunächst nicht für die Klausurenkurse. Diese werden zunächst weiter ausschließlich online stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
Dr. Dörte Barbirz

Nachtrag Amtsarztpflicht im Juni 2020

GPA

Nachtrag vom 16. April 2020:

Die Amtsarztpflicht wird nicht generell aufgehoben. Das GPA möchte verhindern, dass sich Kandidaten mit Erkältungssymptomen zum Amtsarzt  bemühen müssen, wenn bereits ein Hausarzt sich gutachterlich geäußert hat.
Im Ergebnis bedeutet dies, dass das GPA in Zeiten von Corona auf die  Vorlage amtsärztlicher Bescheinigungen verzichtet, aber einen schlüssigen Nachweis der Erkrankung benötigt. Der kann auch (ggf. nachträglich, dann aber zeitnah) durch einen Haus-/Facharzt  erfolgen. 

ABGESAGT- Fortbildung: Materielles Zivilrecht Mai 2020 in Kiel

 Fortbildung für Referendare: der Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts 

„Materielles Zivilrecht“  

Termin: Am Donnerstag, 7. Mai 2020 – Freitag, 8. Mai 2020
Um jeweils 9.30 – ca. 16.30 Uhr 

Tagungsort: Haus des Sports Winterbeker Weg 49 24114 Kiel 

www.hds-kiel.de 

Zielgruppe: 

Die Fortbildung richtet sich an Referendarinnen und Referendare des Landes Schleswig-Holstein, die Kenntnislücken im Bürgerlichen Recht schließen wollen. 

Inhalte der Veranstaltung: 

Ziel ist es, einige Schwerpunkte aus Rechtsgeschäftslehre, Schuldrecht (insbesondere Leistungsstörungs- und Gewährleistungsrecht), Sachenrecht und im Examen relevante Fragen des Familien- und Erbrechts in ihren Strukturen und Zusammenhängen darzustellen. Besonderer Wert wird auf Querverbindungen gelegt. Die systematisch-theoretische Darstellung wird mit Fallbeispielen – auch aus früheren, zur Ausbildung freigegebenen Examensklausuren – vertieft.
Da auch Querverbindungen nicht nur im BGB selbst, sondern auch Bezüge zu anderen Gesetzen angesprochen werden, empfiehlt sich ein aktueller Schönfelder. Die Teilnehmer erhalten zudem ein Seminarskript mit kurzen theoretischen Ausführungen sowie den behandelten Beispielsfällen mit Lösungshinweisen. 

Fragen und Diskussionsbeiträge sind jederzeit willkommen.

Referent: Rechtsanwalt Frank Harder, Molfsee bei Kiel 

Teilnehmerzahl: Max. 40 

Anmeldungen: Die Anmeldung unter Angabe des Einstellungsdatums erfolgt nur per Mail an olg-fortbildung@olg.landsh.de  bis zum 27. März 2020 

Die Plätze werden vorrangig nach Dienstalter, nachrangig nach Eingangsdatum der Anmeldung vergeben. 

Hinweise: Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Behinderungen werden gebeten, etwaigen Hilfsbedarf mit der Anmeldung mitzuteilen, damit die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden können. 

Kosten: Die Kosten der Veranstaltung werden übernommen. Reisekosten werden nicht erstattet. Tagungsgetränke stehen zur Verfügung. Das Mittagessen wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst gezahlt. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken im Haus des Sports nicht gestattet ist. Es wird am Veranstaltungstag eine Liste ausgelegt, aus der sich die Teilnehmer, bei Bedarf, ein Gericht auswählen können. 

Referendare_Materielles Zivilrecht_2020_05_7u8