Fortbildungsveranstaltung: “Kommunikation für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare“

Mitteilung der Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts:

Termin:
Am Dienstag, 1. Juni 2021, 10.00 Uhr – 17.00 Uhr
und Mittwoch, 02. Juni 2021, 9.00 Uhr – 17.00 Uhr

Tagungsort:
Verwaltungsakademie Bordesholm
Heintzestr. 13
24582 Bordesholm

Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an Referendarinnen und Referendare des Landes Schleswig-Holstein, die am Beginn ihrer Ausbildung stehen.

Inhalte der Veranstaltung:
Alles Fach- und Methodenwissen nützt nichts, wenn es nicht der Situation angemessen und wirksam kommuniziert wird. Und eine Ausbildung ist nur dann erfolgreich, wenn die Rahmenbedingungen gut verhandelt sind. Dieses Seminar bietet Ihnen praxisgerechte Tipps für die erfolgreiche, mündliche Kommunikation in Ihrer Rolle.

Dies sind die Lernfelder:

  • Das Ausbildergespräch
  • Der Faktenvortrag vor Ausbilder und Vorgesetztem
  • Argumentieren vor Gericht
  • Das Plädoyer des Staatsanwalts
  • Der förmliche Aktenvortrag
  • Das Mandantengespräch

Gearbeitet wird an Ihren individuellen Anliegen und an konkreten Fällen. Sie erfahren

  • worauf es in den jeweiligen Gesprächen ankommt
  • wie Sie Gespräche vorbereiten und steuern
  • was die „Golden Rules“ des Aktenvortrags sind
  • wie Sie die Grundregeln der rhetorischen Argumentation leicht beherrschen
  • wie Sie sich souverän präsentieren und Anspannung zu ihrem Vorteil nutzen.

Sie erhalten umfangreiche, begleitende Skripten.

Referent/in:
Dr. Stefan Goes (communicare), Spezialist für wirksame Kommunikation
Richterin am OLG Ulrike Prahl, OLG Schleswig

Teilnehmerzahl:
max. 16

Anmeldungen:
Die Anmeldung unter Angabe des Einstellungsdatums erfolgt nur per Mail an
olg-fortbildung@olg.landsh.de
bis zum 7. Mai 2021
Die Plätze werden vorrangig nach Dienstalter verteilt. Bei gleichem Dienstalter entscheidet das Los.

Hinweise:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Behinderungen werden gebeten, etwaigen Hilfsbedarf mit der Anmeldung mitzuteilen, damit die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden können.

Sollten Lebensmittelunverträglichkeiten bestehen, wird gebeten, sich direkt mit dem Tagungshaus in Verbindung zu setzen.

Kosten:
Die Kosten der Veranstaltung werden übernommen. Reisekosten werden nicht erstattet.

Tagungsgetränke im Raum stehen zur Verfügung. Das Mittagessen wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst gezahlt (ca. 7 €). Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken nicht gestattet ist.

Hinweis Covid19:
Personen haben im gesamten Tagungsbereich einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m zueinander einzuhalten, und zwar sowohl in den Gebäuden als auch im Freien. Wo dieser Sicherheitsabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, gilt sowohl im Gebäude als auch im Freien die Pflicht zum Tragen eines „Nasen- und Mundschutzes“ (Maske).

In den Tagungsräumen und sonstigen Aufenthaltsbereichen ist die Möblierung zur Wahrung des Mindestabstandes von 1,5 m angepasst; dieser Abstand darf nicht eigenmächtig verringert werden.

In den Tagungshäusern werden Desinfektionsmittel vorgehalten und es gelten die dortigen Hygiene- und Abstandsvorschriften.

Online Examensinformationsforum

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die derzeitigen besonderen Umstände aufgrund der COVID-19-Pandemie beeinträchtigen seit nunmehr fast einem Jahr auch die Ausbildung im Referendariat sowie die Vorbereitung und vor allem die Durchführung des 2. Staatsexamens. Als Personalvertretung der Referendarinnen und Referendare in Schleswig-Holstein haben wir als Referendarrat Ende des letzten Jahres begonnen, die derzeitigen Ausbildungsbedingungen zu evaluieren und Verbesserungsmöglichkeiten in der aller Voraussicht nach noch länger anhaltenden Lage aufzuzeigen. Dazu haben wir im Dezember eine Umfrage unter allen Kolleginnen und Kollegen im Bezirk des OLG Schleswig insbesondere zur Beurteilung der Arbeitsgemeinschaften und Klausurenkurse durchgeführt. Wir freuen uns, dass diese auf reges Interesse gestoßen ist und sehr viele von Euch teilgenommen haben. Vielen Dank schon einmal dafür!

Die Ergebnisse und vor allem die gesammelten Verbesserungsvorschläge haben wir bereits an die Landgerichtsbezirke weitergeleitet. Als weiteren Schritt laden wir nunmehr alle Interessierten zu einem digitalen Examensinformationsforum am 17.02.2021 ab 17 Uhr ein. Dabei wollen wir zunächst die Verbesserungsmöglichkeiten der Referendarausbildung in der aktuellen Lage (nach Möglichkeit mit den zuständigen Referenten) besprechen. Ab 18 Uhr wird dann Herr Dr. Michael Labe, der Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsamts (GPA), zum Treffen dazustoßen. Er wird darüber informieren, unter welchen Rahmenbedingungen derzeit die Examensprüfungen zu absolvieren sind. Darüber hinaus steht er aber auch für alle weiteren Fragen rund um das Examen zur Verfügung.

Wir haben für die Veranstaltung ein Zoom-Meeting eingerichtet. Ihr erreicht dieses unter folgendem Link: https://us02web.zoom.us/j/85278049190?pwd=NnJpeWtEajhaSHZucEc5QitGMzc4UT09 (alternativ über Meeting-ID: 852 7804 9190; Kenncode: 412714). Der Raum ist für 100 Personen ausgelegt. Um einen kleinen Überblick zu bekommen, wie viele von Euch teilnehmen werden, wären wir für eine kurze Anmeldung unter gpa@referendarrat-sh.de dankbar. Natürlich könnt ihr aber – solange die Raumkapazitäten ausreichen – auch spontan teilnehmen.

Solltet ihr zeitlich keine Möglichkeit haben, an der Veranstaltung teilzunehmen, könnt ihr uns alternativ auch im Vorwege bereits Eure Fragen bzw. Anregungen ebenfalls unter “gpa@referendarrat-sh.de” zukommen lassen. Wir werden diese dann einbinden und insbesondere etwaige Fragen an Herrn Dr. Labe weiterleiten. Es ist geplant, zeitnah nach der Veranstaltung einen Bericht mit den wesentlichen Inhalten des Gesprächs auf unserer Homepage zu veröffentlichen.

Freiwillige Revisionsrechts-AG in Kiel

Mitteilung des LG Kiel:

In der Zeit vom 16.03. bis zum 23.03.2021 haben Sie die Möglichkeit, an der freiwilligen Revisionsrechtsarbeitsgemeinschaft teilzunehmen. (mit schriftlichen Examensklausuren bis einschließlich Dezember 2021)

Die Arbeitsgemeinschaft findet an folgenden vier Terminen statt:

16.03.2021 (Di), 17.03.2021 (Mi), 22.03.2021 (Mo) und 23.03.2021 (Di) jeweils um 14.00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr,
Schulungsmodul, Schulungsraum 1, Schützenwall.

Leiter der Arbeitsgemeinschaft ist Herr Staatsanwalt Dr. Soyka (StA Kiel).

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und sich die Ausschreibung ausdrücklich nur an Referendare richtet, die bis einschließlich Dezember 2021 Examensklausuren schreiben, ist eine verbindliche Anmeldung für die Teilnahme an der Arbeitsgemeinschaft erforderlich.

Bitte richten Sie diese Anmeldung bis zum 24.02.2021 an folgende E-Mail-Adresse: referendare@lg-kiel.landsh.de.

Umfrage Ergebnisse zu den Klausurenkursen und AGs

Die PDF zeigt die Auswertung eurer Antworten auf die Umfrage aus dem Dezember 2020 zu der Qualität der Klausurenkurse und AGs.

Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei allen Teilnehmern! Zusammen mit den Dezernenten der jeweiligen Landgerichtsbezirke werden wir die Umfrage zur Grundlage für Verbesserungsmaßnahmen machen!

Kurzinfo für die Referendare in Lübeck!

Klausurenkurse Lübeck:

Die Besprechungen zum Kleinen und Großen Klausurenkurs in Lübeck am 17.12.2020 und am 07.01.2021 entfallen ersatzlos. Abgegebene Klausuren werden per Post zugeschickt.

Für weitere Informationen für die Klausurenkurse verweisen wir auf die Homepage des Landgerichts Lübeck.Für die am 17.12.2020 auszugebende Klausur befinden sich für die Besprechung im Januar außerdem Hinweise auf dem Deckblatt der Klausur.

Fortbildung für Referendar:innen Materielles Strafrecht Februar 2021

Mitteilung des OLG Schleswig:

Termin:
Montag, 22. Februar 2021
Dienstag, 23. Februar 2021
jeweils von 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr

Tagungsort:
Außenstelle der Staatsanwaltschaft Kiel
Knooper Weg 103
24116 Kiel
2. OG/Raum 239

Zielgruppe:
Die Fortbildung richtet sich an Referendarinnen und Referendare des Landes Schleswig-Holstein, die Kenntnislücken im materiellen Strafrecht schließen wollen.

Inhalte der Veranstaltung:
Klausurrelevante Schwerpunkte des allgemeinen und besonderen Strafrechts im Assessorexamen

  • Nichtvermögensdelikte
  • Vermögensdelikte
  • Allgemeiner Teil

Referentin/en:
Staatsanwalt Matthias Pfaff
Staatsanwalt Detmar Kofent
Staatsanwältin Meylin Pietzsch
Staatsanwalt (GrL) Dr. Martin Soyka

– alle Staatsanwaltschaft Kiel –

Teilnehmerzahl:
Max. 15

Anmeldungen:
Die Anmeldung erfolgt nur per Mail und unter Angabe des Einstellungsdatums an

olg-fortbildung@olg.landsh.de

bis zum 08. Januar 2021

Die Plätze werden vorrangig nach Dienstalter, nachrangig nach Eingangsdatum der Anmeldung vergeben.

Hinweise:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Behinderungen werden gebeten, etwaigen Hilfsbedarf mit der Anmeldung mitzuteilen, damit die notwendigen Vorkehrungen betroffen werden können.
Kosten:
Die Kosten der Veranstaltung werden übernommen. Reisekosten werden nicht erstattet.

Es wird darauf hingewiesen, dass Tagungsgetränke etc. im Tagungshaus nicht zur Verfügung stehen.

Hinweis Covid19:
Personen haben im gesamten Tagungsbereich einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m zueinander einzuhalten, und zwar sowohl in den Gebäuden als auch im Freien. Wo dieser Sicherheitsabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, gilt sowohl im Gebäude als auch im Freien die Pflicht zum Tragen eines „Nasen- und Mundschutzes“ (Maske).

In den Tagungsräumen und sonstigen Aufenthaltsbereichen ist die Möblierung zur Wahrung des Mindestabstandes von 1,5 m angepasst; dieser Abstand darf nicht eigenmächtig verringert werden.

In den Tagungshäusern werden Desinfektionsmittel vorgehalten und es gelten die dortigen Hygiene- und Abstandsvorschriften.

Einschränkungen ab dem 16.12.2020

Mitteilung des OLG Schleswig:

Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund der weiterhin steigenden Zahlen von Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 treten in dieser Woche weitere, zum Teil erheblich einschränkende Regelungen zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Virus in Kraft. Dem dynamischen Infektionsgeschehen ist auch durch die weitere Gestaltung der Referendarausbildung Rechnung zu tragen, sodass für einen Übergangszeitraum auch hier persönliche Kontakte in weiterem Umfang als bisher vermieden werden sollen.

In Abstimmung mit dem Ministerium und im Auftrag der Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts bitte ich daher, ab dem 16. Dezember 2020 um Beachtung folgender Grundsätze für die Referendarausbildung:

  • Die Einzelausbildung der Referendarinnen findet weiterhin statt. Bei der Ausbildung ist der persönliche Kontakt mit den Ausbilderinnen und anderen Mitarbeiter*innen der ausbildenden Stelle auf das absolut notwendigste Minimum zu beschränken.
  • Gruppenveranstaltungen (Einführungslehrgänge, Arbeitsgemeinschaften, Klausurenkurse, Lehrgänge im Rahmen des EVD, …) finden vorübergehend nicht mehr als Präsenzunterricht statt. Diese Veranstaltungen sollen im Rahmen des Möglichen durch den Einsatz entsprechender technischer Mittel als Fernunterricht fortgeführt werden.

Die Einzelheiten zur genauen Ausgestaltung der Ausbildung sind vor Ort unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen und Gegebenheiten sowie der jeweiligen Lehrkonzepte der Ausbilder*innen zu regeln. Die Länge des Übergangszeitraums kann leider nicht vorausgesagt werden. Ich hoffe aber, dass das Infektionsgeschehen alsbald im nächsten Jahr wieder eine Rückkehr zur bislang geübten Praxis – und langfristig weitere Lockerungen – zulässt. Für Ihren Einsatz und Ihre Leistungsbereitschaft möchte ich mich im Namen der gesamten Referendarabteilung und ausdrücklich auch im Namen der Präsidentin herzlich bedanken und wünsche Ihnen ein friedliches Weihnachtsfest, und dass Sie gesund – und zuversichtlich – in das neue Jahr starten.

Aus gegebenem Anlass !

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch darauf hinweisen, dass es bei präsenten Veranstaltungen wichtig und Teil unserer Dienstpflicht ist, die geltenden Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln einzuhalten, damit wir uns alle gegenseitig vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen.

Sofern eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Präsenzveranstaltungen angeordnet wurde und ihr nicht aus medizinischen Gründen davon befreit seid, möchten wir euch eindringlich bitten, euch während der gesamten Veranstaltung daran zu halten.
Ess- und Trinkpausen, die das Abnehmen der Maske für längere Zeit notwendig machen, dürfen nicht innerhalb der Gebäude abgehalten werden, sondern müssen nach draußen verlegt werden. Auch in den Pausen muss der Mindestabstand eingehalten werden.

Nur wenn wir uns alle an diese Regeln halten, sind Präsenzveranstaltungen weiterhin durchführbar!

Bleibt alle gesund!